Psychotherapie

PSYCHOTHERAPIE

individuell, fundiert, diskret

In meiner Praxis verstehe ich Psychotherapie als gemeinsame Arbeit auf Augenhöhe. Psychotherapie bedeutet für mich nicht, Ratschläge oder fertige Weisheiten weiterzugeben, sondern einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich selbst besser kennenlernen und verstehen können.

Gemeinsam reflektieren wir Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, erkennen dysfunktionale Muster und entwickeln Wege, diese nachhaltig zu verändern. Ziel ist es, dass Sie langfristig mehr Wohlbefinden, Stabilität und Selbstwirksamkeit im Alltag erfahren.

Ich arbeite integrativ, individuell und wissenschaftlich fundiert. Dabei berücksichtige ich Ihre persönlichen Ressourcen, Ihre Lebensgeschichte und Ihre aktuellen Herausforderungen gleichermaßen. Psychotherapie ist ein Prozess: Mit professioneller Begleitung lernen Sie, Ihre eigenen Lösungen zu entwickeln und Strategien zu finden, die zu Ihrem Leben passen.

Ich behandle ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen im Erwachsenenalter, in Einzelfällen ist eine Behandlung auch im Jugendalter möglich. Ob eine ambulante Therapie in meiner Praxis sinnvoll und ausreichend ist, klären wir im Rahmen eines Erstgesprächs. In akuten Krisensituationen oder bei bestimmten Konstellationen – etwa bei bestehender Suizidalität oder aktiver Suchterkrankung – kann eine intensivere oder spezialisierte Behandlung erforderlich sein.
 

Traumatherapie

Belastende oder überwältigende Erfahrungen können Spuren hinterlassen, die weit über das eigentliche Ereignis hinausreichen. Traumafolgestörungen – etwa eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), komplexe Traumafolgen oder anhaltende Stressreaktionen – zeigen sich nicht nur in klassischen Symptomen wie Flashbacks oder Albträumen. Häufig äußern sie sich subtiler: in dauerhafter innerer Anspannung, erhöhter Reizbarkeit, Rückzug, Schwierigkeiten mit Nähe und Vertrauen oder einem diffusen Gefühl von „Anderssein“.
Gerade leistungsorientierte, hochfunktionale Erwachsene erleben oft, dass sie im Außen funktionieren, während sie innerlich viel Kraft aufwenden, um Stabilität aufrechtzuerhalten. Traumafolgesymptome sind dabei kein Ausdruck von Schwäche, sondern nachvollziehbare Reaktionen eines überlasteten Nervensystems auf außergewöhnliche Belastungen.

Derzeit befinde ich mich in der Weiterbildung  „Spezielle Psychotraumatherapie" (DeGPT), welche ich bald abschließen werde. Bereits jetzt arbeite ich auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter traumatherapeutischer Konzepte. Jede Traumatherapie beginnt mit einer sorgfältigen diagnostischen und probatorischen Phase. In dieser Zeit geht es um ein umfassendes Verständnis Ihrer Symptomatik, um Beziehungsaufbau und um die gemeinsame Entscheidung, ob und in welcher Form eine Traumatherapie sinnvoll ist. Ein tragfähiges therapeutisches Bündnis ist dabei die Grundlage jeder weiteren Arbeit.
Im weiteren Verlauf steht zunächst die Stabilisierung im Vordergrund. Dazu gehören Psychoedukation – also das Verständnis dafür, wie Traumafolgen neurobiologisch entstehen – sowie der Aufbau von Fähigkeiten zur Emotionsregulation und Selbstberuhigung. Ziel ist es, dass Sie ausreichend innere und äußere Sicherheit erleben, bevor belastende Inhalte intensiver bearbeitet werden.
Erst wenn diese Stabilität gegeben ist und Sie sich bereit fühlen, kann eine traumaspezifische Exposition erfolgen. Der Gedanke hinter der Exposition ist nicht bloß, Erinnerungen „noch einmal durchzuleben“, sondern dem Nervensystem in einem sicheren, kontrollierten Rahmen die Möglichkeit zu geben, unverarbeitete Erfahrungen neu einzuordnen. Belastende Erinnerungen verlieren dadurch schrittweise ihre überwältigende emotionale Intensität. Das Ziel ist eine Integration des Erlebten in die eigene Lebensgeschichte – ohne dass es weiterhin das aktuelle Erleben dominiert.

Das Tempo und die Tiefe der therapeutischen Arbeit bestimmen wir gemeinsam. Nichts geschieht ohne Ihre informierte Einwilligung. Traumatherapie ist ein strukturierter, aber individuell angepasster Prozess mit dem Ziel, innere Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität nachhaltig zu stärken.

Gruppentherapie

Gruppentherapie bietet einen professionell geleiteten, geschützten Rahmen, in dem therapeutische Prozesse nicht nur im Gespräch mit mir, sondern auch im Austausch mit anderen entstehen können. Viele Menschen erleben es als entlastend, mit ihren Schwierigkeiten nicht allein zu sein. Die Erfahrung, verstanden zu werden, Resonanz zu erhalten und eigene Themen in einem sicheren sozialen Kontext zu bearbeiten, kann tiefgreifend korrigierende Beziehungserfahrungen ermöglichen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, sich zusätzlich das Leid anderer „aufzuladen“. Vielmehr entsteht durch klare Struktur, therapeutische Leitung und verbindliche Rahmenbedingungen ein Raum, in dem jede Person ihren eigenen Prozess verfolgen kann.

Gruppentherapie kann zudem organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll sein: Für Selbstzahler:innen sind die Kosten pro Sitzung in der Regel geringer als im Einzelsetting. Gleichzeitig kann ein Gruppenangebot eine wertvolle Überbrückung darstellen, wenn ein Einzeltherapieplatz aktuell noch nicht verfügbar ist.​

 

Ich biete unterschiedliche Gruppenformate an. Die aktuellen Termine der Gruppentherapien finden Sie auf der Startseite.

 

 

 

Traumagruppe – Stabilisierung und Vorbereitung auf Traumatherapie

 

Die Traumagruppe richtet sich an Menschen, die unter den Folgen belastender oder traumatischer Erfahrungen leiden und sich mehr innere Stabilität, Sicherheit und Orientierung wünschen. Über einen Zeitraum von 20 Sitzungen stehen stabilisierende Methoden, Psychoedukation sowie der Aufbau von Emotionsregulations- und Bewältigungsfähigkeiten im Mittelpunkt.

Viele Betroffene erleben intensive Gefühle, Anspannung, innere Unruhe oder Schwierigkeiten im Umgang mit belastenden Erinnerungen. In der Gruppe lernen Sie, traumabezogene Reaktionen besser zu verstehen und konkrete Strategien zu entwickeln, um mit Belastungssituationen sicherer umzugehen. Dabei geht es nicht um eine detaillierte Traumakonfrontation, sondern um Stabilisierung, Ressourcenaufbau und die Stärkung der eigenen Handlungsmöglichkeiten im Alltag.

Die Gruppe kann sowohl eine sinnvolle Vorbereitung auf eine spätere Traumatherapie im Einzelsetting sein als auch eine ergänzende Unterstützung während einer laufenden Therapie darstellen. Gleichzeitig erleben viele Teilnehmer:innen die Gruppe als entlastend, weil sie erfahren, mit ihren Reaktionen nicht allein zu sein. Der Austausch mit anderen Betroffenen findet dabei stets in einem geschützten und professionell begleiteten Rahmen statt.

 

 

 

Gruppe für Stressbewältigung und Emotionsregulation

 

Psychische Belastungen entstehen häufig schleichend: dauerhafter Stress, emotionale Überforderung, hohe Ansprüche an sich selbst oder Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen. Die Gruppe für Stressbewältigung und Emotionsregulation bietet einen strukturierten Rahmen, um eigene Stress- und Gefühlsmuster besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastung zu entwickeln.

In zehn Sitzungen beschäftigen wir uns unter anderem mit den körperlichen und psychischen Auswirkungen von Stress, dem Umgang mit intensiven Emotionen, Selbstfürsorge, Grenzen setzen sowie alltagstauglichen Strategien zur emotionalen Stabilisierung. Ziel ist es, persönliche Ressourcen zu stärken und individuelle Bewältigungsstrategien nachhaltig auszubauen.

Das Angebot eignet sich sowohl präventiv – beispielsweise bei hoher beruflicher oder privater Belastung – als auch begleitend bei bereits bestehenden psychischen Beschwerden wie Erschöpfung, Ängsten, depressiver Symptomatik oder emotionaler Überforderung. 

Viele Teilnehmer:innen profitieren dabei besonders von der Kombination aus fachlichem Input, praktischen Übungen und dem Austausch innerhalb der Gruppe.

 

 

 

Offene Angehörigengruppe

 

Psychische Erkrankungen betreffen nicht nur die Betroffenen selbst, sondern oft auch ihr persönliches Umfeld. Angehörige erleben häufig Unsicherheit, Überforderung oder das Gefühl, mit ihren Fragen und Sorgen allein zu sein. Die offene Angehörigengruppe bietet einen geschützten Raum für Austausch, Information und gegenseitige Unterstützung.

Die Gruppe richtet sich an Angehörige psychisch erkrankter Menschen – unabhängig von der jeweiligen Diagnose oder Behandlungssituation. Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Austausch, das bessere Verständnis psychischer Erkrankungen sowie der Umgang mit belastenden Situationen im Alltag. Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven sowie hilfreiche Strategien kennenzulernen.

Da es sich um eine offene Gruppe handelt, ist ein Einstieg jederzeit möglich. Viele Angehörige erleben es als entlastend, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ähnliche Erfahrungen machen, und dabei fachlich begleitet zu werden.

Dieses Angebot ist kostenlos, dennoch bitte ich um eine verbindliche Anmeldung vorab per Email, da die Gruppe bei weniger als vier Teilnehmern entfällt.

 

 

Kontakt

E-Mail:       kontakt@privatpraxis-scheffer.com

Telefon:      0163 6913007
 

Telefonsprechzeiten:     

Freie Sprechstunde          Montag        18:00-19:00

Termin-Sprechstunde     Montag         17:00-18:00

                                            Donnerstag  17:00-18:00

 

Für eine Kontaktanfrage senden Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihrer Telefonnummer sowie der Angabe, ob Sie einen Rückruf am Montag oder Donnerstag wünschen. Sie erhalten anschließend eine kurze Bestätigung mit der genauen Rückrufzeit.

Aus Gründen des Datenschutzes bitte ich Sie, keine sensiblen personenbezogenen Daten, insbesondere keine Gesundheitsdaten oder Angaben zu Ihrem Anliegen, per E-Mail zu übermitteln. 

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